Basierend auf dem Prinzip der freien Kühlung, wird beim KKT-Energie-Sparsystem der Kühlfaktor Außenluft in den Kühlprozess mit einbezogen. Hierzu wird ein extern installierter Flüssigkeitskühler zusätzlich in den Kühlkreislauf eingebunden. Stromintensive Kälteanlagen zur Erzeugung der für den Prozess benötigten Temperaturen kommen nun nicht mehr kontinuierlich zum Einsatz, sondern nur bei zu hohen Außentemperaturen.
Eine im KKT-Energie-Sparsystem integrierte Regelung steuert anhand der von Messfühlern aufgenommenen Werte, wie zum Beispiel die aktuelle Außentemperatur, Wasserrücklauf- und Wasservorlauftemperatur und Kühlung des Kälteträgers. Bei niedriger, unterhalb der Rücklauftemperatur liegender Außentemperatur erfolgt die Kälteerzeugung über das Freikühlsystem. Liegt die Temperatur 6 K unter der für die jeweilige Anwendung benötigten Vorlauftemperatur, erfolgt die Abkühlung des Kühlmediums ausschließlich über das Freikühlsystem (Winterbetrieb).
In diesem Fall wird das Kühlmedium anschließend ohne weitere Kühlung direkt zum Verbraucher transportiert. Andernfalls wird das Kühlmedium zur weiteren Abkühlung auf die vorher festgelegten Systembedingungen zunächst an die Kompressionskälteanlage und danach der Anwendung zugeführt (Mischbetrieb).
Die optional erhältliche Energiesparuhr erfasst permanent alle Betriebsparameter des ESS. Daraus errechnet sie fortlaufend die aktuellen Einsparungen von Energie, CO und Betriebskosten. Diese werden addiert und dargestellt – als Einsparungen seit Inbetriebnahme und seit dem letzten Reset. Der Amortisationszeitpunkt und das danach ‚verdiente’ Geld werden ebenfalls angezeigt.
Auf diese Weise erhält der Betreiber eine übersichtliche und exakte Investitionskon-trolle. Weiterhin dokumentiert er seine Erfolge durch Einsatz der energieeffizienten Technik umfassend, bei Bedarf auch in der Außendarstellung.